Wie kommt der Ohrwurm ins Ohr ?

… und wie wird man ihn wieder los

NANANANANAAAAA ….

Morgens beim Frühstück läuft etwas im Radio – und für den Rest des Tages in Dauerschleife im Kopf. Ein Ohrwurm kommt unerwartet und in den merkwürdigsten Formen. Warum bleiben eigentlich manche Lieder im Kopf kleben?

Es gibt Musik, die ist so klasse, dass man sie immer und immer wieder hören könnte. Dann gibt es Musik, bei der möchte man sich schon beim ersten Mal nur die Ohren zuhalten. Welche davon zum Ohrwurm wird, können wir uns leider nicht aussuchen. Generell hat ein eben gehörtes Lieblingslied genauso das Zeug zum Ohrwurm wie ein unliebsames Stück, das man nicht zu Ende gehört hat. Das Zeug, das heißt: Sie haben einen hohen Wiedererkennungswert und eine Mischung aus Vertrautheit und Überraschungseffekt.

Die Melodie sollte einfach, rhythmisch einprägsam und gut singbar sein. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Wiederholung eines Drei-Ton-Motivs ideal für einen Ohrwurm ist. Je leichter man sich auch nach längerer Zeit an eine Melodie erinnern kann, umso größer die Gefahr, dass sie „kleben“ bleibt. Meistens ist die Dauerschleife im Kopf auch tanzbar und hat einen emotional ansprechenden Text, so dass wir mit den paar Takten, die das Gehirn uns immer wieder gibt, singend durch die Gegend hüpfen.

Wer einmal Mary Poppins „Superkalifragilistischexpialigetisch“ singen gehört hat, weiß, was gemeint ist.

Reine Instrumentalstücke hingegen werden selten zum Ohrwurm. Der zusätzliche Text sorgt nämlich dafür, dass unser Kopf mehr mit dem Song befasst ist, weil größere Bereiche eines bestimmten Teils unseres Gehirns, der Großhirnrinde, aktiviert werden.

Warum und wie entstehen eigentlich Ohrwürmer? 1

Meistens bekommen wir einen Ohrwurm, nachdem wir Musik gehört haben, wenn wir entspannt sind, oder wir uns an etwas erinnern, das unser Gehirn mit einem Lied in Verbindung bringt. Ausgelöst wird der Ohrwurm durch unterschwellige Hinweisreize aus der Umwelt, zum Beispiel einen Gegenstand oder einen Geruch, den unser Gehirn mit einem Lied verknüpft hat ohne, dass wir es bemerkt haben.

Sind wir entspannt, müde oder hat unser Kopf gerade nichts zu tun, gehen unsere Gedanken wandern – und treffen dabei häufig auch auf Musik. Die Musikverarbeitung findet im auditorischen Kortex (primärer auditorischer Cortex, primäre Hörrinde, Abk. A1, A I, E primary auditory cortex, Areal der Großhirnrinde, welches direkte auditorische Eingänge aus dem Diencephalon (Corpus geniculatum mediale) erhält und damit die erste corticale Hörverarbeitungsstation darstellt) statt, so nennt die Wissenschaft das Hörzentrum des Gehirns.

Bei einem Ohrwurm taucht jedoch nicht das komplette Lied im Bewusstsein auf, sondern nur ein Ausschnitt. Unser Gehirn versucht, die Melodie in Gedanken zu vervollständigen, um die Lücke zu schließen. Auch der Effekt, dass wir uns an Unvollständiges besser erinnern als an abgeschlossene oder vollständige Dinge, hat einen wissenschaftlichen Namen, man nennt ihn Zeigarnik-Effekt.

Durch das innere Hören versuchen wir, innerlich mitzusingen. Es schaukeln sich Hören und Singen gegenseitig hoch, bis der Liedausschnitt auf Dauerschleife läuft. Übrigens sind sensible Menschen, Frauen und Musiker anfälliger für diese Plagegeister. Bei tauben oder demenzkranken Menschen kann ein Ohrwurm sogar krankhaft sein.

Wie stoppt man den Ohrwurm eigentlich?

Um das Lied-Karussell im Kopf zu stoppen, hilft Ablenkung. Ein ignorierter Ohrwurm verschwindet nach ungefähr zwanzig Minuten wieder von allein. Je stärker man sich aber darauf konzentriert, das Lied zu vergessen, umso hartnäckiger hält es sich.

Als Ablenkung für das Gehirn kann man seinem gelangweilten Arbeitsgedächtnis eine Aufgabe geben, beispielsweise ein Rätsel oder eine Geschichte.

Es gibt aber noch einen anderen, sehr effektiven Trick: Kaugummi kauen.

Das funktioniert, weil einige Hirnregionen für Kaubewegungen und für Ohrwürmer verantwortlich sind, aber nicht beides auf einmal können.

Je länger wir also kauen, umso weniger schafft es das Gehirn, an dem Lied festzuhalten.

Auf Wiederhören, lieber Ohrwurm.

ARAM SAM SAM …

 

Quelle: FAZ.net

 

Warum und wie entstehen eigentlich Ohrwürmer? 2

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Ängste überwinden durch Hypnose

Man kann einem Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Galileo Gallilei

Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.

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Übersicht Hypnose

Was heisst Hypnose?

Hypnose ist die technik um einen Zustand zwischen Wachbewusstsein und Schlaf zu erreichen. Der kritische Faktor des Bewusstsein befindet sich dann einem eingeschränkten Zustand und das Unterbewusstsein wird leichter erreichbar. Es ist ein Zustand absoluter Konzentration auf eine bestimmte Idee oder  einen Gedanken.

Werden die Kosten für die Hypnose von der Krankenkasse übernommen?

Die Hypnosetherapie wird von den gesetzlichen Krankenkassen nur in Ausnahmefällen auf Antrag übernommen. Bei Privatkassen sind die Kostenübernahmeregelungen sehr unterschiedlich. Der Patient sollte sich vor Beginn unbedingt bei seiner Krankenkasse über die Möglichkeiten einer Kostenübernahme informieren.
Bei Sitzungen die von Ihnen in Anspruch genommen werden ist der entprechende Betrag sofort zu leisten. 

Ist Hypnose eine anerkannte Behandlungsmethode?

Hypnotherapie wurde durch den wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (kurz WBP) im März 2006 als wissenschaftliche Behandlungsmethode in der Psychotherapie der Bundesrepublik Deutschland anerkannt.

Können Hypnosen für alles eingesetzt werden?

Das Einsatzspektrum ist viel größer als vermutet, da sich auch Hypnosetechniken immer weiter vebessern.

Hypnose kann vor allem sehr gut eingesetzt werden bevor ein gravierendes Krankkeitsbild entsteht.

Blockadelösungen oder Tiefenentspannungen sind einfacher als den eingetretenen Burnout zu behandeln. 

Gibt es auch Belege zur Wirksamkeit der Hypnose?

Wirksamkeitsbelege zu folgenden Störungen lagen nach einer Studie der Universität Tübingen vor: Phobien, Belastungsstörungen, Übergewicht, Schlafstörungen, Psychosomatik, Sexualstörungen, akuter und chronischer Schmerz, Tabakabusus, Enuresis. 

 

Mehr Infos zu den verschiedenen Themen mit Hypnose und professionelle Therapeuten finden Sie auch hier:

• Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie (DGH) 

• Hypnose-Verband Deutschland e.V. 

• Deutscher Verband für Hypnose e.V. 

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