Ethik in der Hypnose
Bei Beratung, Coaching und Therapie

Ethische Grundlagen für Psychotherapeuten, Heilpraktiker (Psychotherapie), Psychologische Berater, Coaches, Lebensberater und alle, die im Rahen von Therapie oder Beratung mit Menschen arbeiten.

Menschen zu beraten, zu coachen oder therapieren bringt eine große Verantwortung mit sich.

Therapeuten, Coaches und Lebensberater bekommen häufig Einblicke in die Psyche ihrer Klienten und haben mit
ihrer Arbeit oft auch einen immensen Einfluss auf deren gegenwärtiges und zukünftiges Leben.

Da der weitere Verlauf eines Lebens zumeist auch in irgend einer Form andere Menschen betrifft, hat die Arbeit eines
Behandlers häufig auch direkt oder indirekt Einfluss auf das weitere Leben anderer Menschen, wie bspw. Angehörige,
Partner, Kinder, Freunde oder Kollegen von Klienten. Dieser Einfluss kann von minimal bis riesengroß sein.

Behandelt ein Therapeut die Angststörung einer Klientin, können die Ergebnisse dieser Behandlung bspw. über den weiteren Verlauf ihrer Ehe, das Verhältnis zu ihren Kindern oder ihre berufliche Zukunft entscheiden. Therapeuten und Berater sollten deshalb nie vergessen, dass sie tagtägliche ethische Grundprinzipien berühren, die sie auf jeden Fall berücksichtigen sollten. Nicht umsonst gibt es gerade im psychotherapeutischen Bereich diverse Berufsordnungen und Leit- und Richtlinien der Berufsverbände.

Das TherMedius® -Institut möchte mit diesem Leitfaden eine neutrale, berufsstands-unabhängig Übersicht über
die ethischen Grundlagen der therapeutischen und beratenden Arbeit geben, die einerseits als umfassende BasisInformation für Neueinsteiger, andererseits aber auch als ethische Orientierungshilfe für erfahrenere Berater dienen
kann.

Dieser Leitfaden ist auch dafür geeignet, als ethische Basis für die eigene Arbeit angeführt zu werden .

Grundsätzlich geht es bei dem Thema Ethik darum, die Rechte und das Wohl der uns anvertrauten Person zu respektieren, ihre Individualität, ihre Autonomie sowie Mitentscheidung anzuerkennen und sie durch die anberaumte Behandlung nicht zu Schaden kommen zu lassen. Es geht darum, Verantwortung für sein Handeln als Berater, Coach oder Therapeut zu erkennen und anzunehmen sowie ein gesundes Vertrauensverhältnis zwischen Behandler und Klient aufzubauen und zu schützen. Zugleich geht es um ein konstruktives Verhältnis der Berater, Coaches und Therapeuten untereinander und dem Erkennen der eigenen gesellschaftlichen Bedeutsamkeit.